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USA-Roadtrip-Fotografie-0001 Nun liegt die Reise fast 12 Monate zurück und neue große Abenteuer werfen bereits ihre nicht mehr allzu langen Schatten voraus. Trommelwirbel: Nun zum zweiten Teil der Fotos (Teil 1 findet ihr hier: Bound to the Southwest 1/2). Ausgangspunkt ist der Joshua Tree NP, von dem aus es durch die Wüste Kaliforniens Richtung Arizona und dem Grand Canyon ging. Einmal drum herum, durch das Örtchen Page - einem Fotografen-Hotspot - Richtung Utah und eigentlich zum Bryce Canyon - der Campingplatz dort war aufgrund von starken Gewittern aber überflutet. Schade! Also weiter Richtung Beaver und Fishlake National Forest - den ersten Schnee bewundern.

B_US-0090 Warum habe ich nur 6 Monate gebraucht, um einen Blog-Post über meine Reise in den Südwesten der USA zu schreiben? Ich kann diese Frage selber nicht beantworten. Es mag daran liegen, dass ich solch eine Reise, die Landschaften die man sieht, die Menschen die man trifft, die Eindrücke und Erlebnisse die man hat, schwer in nur ein paar Worte packen kann - ich beschäftigte mich noch heute, Monate nach der Reise damit, alles zu verarbeiten. Daher mache ich es auch relativ kurz...

Ich habe mir vorgenommen, den Jahresabschluss mit diesem kleinen Video zu feiern. Schaut euch die 4 Minuten an und sagt "Tschüß" zu 2014 und ruft dem neuen Jahr ein herzhaftes "Willkommen" entgegen. Viel Spaß - guten Rutsch und haut rein! Schaut derweil auch mal bei dem großartigen Roo Panes vorbei. Es lohnt!

...und drei Monate ist der letzte Blog-Eintrag schon alt. Puh! Und mir ist es nicht mal aufgefallen, dass die Zeit so rannte - soviel ist passiert, erlebt und gemacht worden. So ist es manchmal, doch ich gelobe Besserung - hoffentlich bleibt die Zeit dazu.

Das Brackvenn, genau auf der Grenze zu Belgien im äußersten Westen Deutschlands gelegen ist ein toller Ort. Sagenumwoben und mystisch kommt dieses Hochmoor daher - wenn die Wolkenmassen vom Atlantik nach Westen ziehen und sich über die Höhenrücken der Eifel drücken, kann es einem schon mal passieren, das man urplötzlich in stürmendem Regen, mitten in der verhältnismäßigen Einsamkeit ausharren muss. Ein Stück Wildnis, 30km von Aachen entfernt. Es ist schon beeindruckend wie schnell sich das Wetter, die Lichtstimmungen und auch die Geräuschkulisse dort oben ändern können, fast unvorhersehbar.